Der Grundgedanke von Maria Montessori "Hilf mir, es selbst zu tun" ist nach wie vor eine wesentliche Zielrichtung der beiden Stunden im selbstorganisierten Lernen.

Zwei Stunden pro Schultag können die Sekundarschüler nach ihrem eigenen Rhythmus arbeiten, haben nicht mehr in der Klasse Unterricht, sondern können sich selbständig oder in kleinen Gruppen dem Unterrichtsstoff widmen.

Die Schüler bekommen für die einzelnen Fächer Pflicht- und Wahlaufgaben, die in einer vorgegebenen Zeit erledigt werden müssen. Dabei muss die Pflichtaufgabe erledigt werden, bei den Wahlaufgaben kann sich der Schüler nach eigenen Interessen entscheiden. Ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt ist der Aufbau von Helfersystemen. Dabei kommt es darauf an, dass sowohl Hilfe angeboten als auch abgerufen wird. Als positiv erweist sich, wenn in der ersten Stunde jeder Schüler seine Aufgaben in Einzelarbeit löst, und in der zweiten Stunde man gemeinsam Team- oder Partneraufgaben bewältigt. Die Planung für die Woche erfolgt am Montag, täglich wird sowohl selbständig als auch im Team ausgewertet.